{"id":138,"date":"2008-01-01T20:33:59","date_gmt":"2008-01-01T18:33:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.goethe.klausdapp.de\/wordpress\/?p=138"},"modified":"2015-01-28T20:57:12","modified_gmt":"2015-01-28T18:57:12","slug":"ueberzeugungsarbeit-wie-geht-das-finanziell","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.goethe.klausdapp.de\/wordpress\/?p=138","title":{"rendered":"\u00dcberzeugungsarbeit &#8211; Wie geht das finanziell?"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem die technische Machbarkeit <a title=\"\u00dcberzeugungsarbeit \u2013 Wie geht das technisch?\" href=\"http:\/\/www.goethe.klausdapp.de\/wordpress\/?p=135\">dargelegt<\/a> war, musste ein Modell gefunden werden, wie die Finanzierung erfolgen kann. Dabei musste ber\u00fccksichtigt werden, dass die Eigent\u00fcmer unterschiedliche Wasserverbr\u00e4uche habe und ein Teil der Wohnungen im Haus vermietet wird. Unter anderem wurden folgende Varianten vorgestellt:<\/p>\n<ul>\n<li>Bau und Betrieb als Gemeinschaftseigentum: Dies w\u00e4re der einfachste Weg gewesen. Die Anlage wird von allen Eigent\u00fcmern &#8211; anteilig nach Wohnungsgr\u00f6\u00dfe als allgemeinem Verteilungsschl\u00fcssel &#8211; angeschafft und steht dann f\u00fcr alle Wohnungen zur Verf\u00fcgung. Dies w\u00fcrde die Eigent\u00fcmer bevorzugen, die viel Warmwasser verbrauchen. Vermieter h\u00e4tten keinen Vorteil, m\u00fcssten aber voll mitbezahlen.<br \/>\nAls Untervariante wurden verschiedene Verteilungsschl\u00fcssel zur Diskussion gestellt (u.a. Personen in der Wohnung). Diese haben jedoch alle den Nachteil, dass sie sich \u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Bau und Betrieb als eigenst\u00e4ndige Anlage: Dabei wird die Solaranlage als zweiter Gaskessel mit getrennter Berechnung\u00a0 aufgefasst. Das bedeutet, dass die Kosten f\u00fcr Warmwasser auf Grund der gelieferten W\u00e4rmemengen aus dem bestehenden Gaskessel und der Solaranlage ermittelt werden. F\u00fcr die Solarw\u00e4rme wird eine Rechnung erstellt, die davon ausgeht, dass die W\u00e4rmemenge mit Gas erzeugt worden w\u00e4re. Dieser Weg erscheint bei erster Betrachtung kompliziert &#8211; eigentlich ist es aber ganz einfach. Es muss j\u00e4hrlich der W\u00e4rmemengenz\u00e4hler abgelesen werden und auf dieser Basis eine Rechnung f\u00fcr die Solarw\u00e4rme erstellt werden. Diese wird dann bei den Brennstoffkosten im Rahmen der Gesamtabrechnung f\u00fcr den Warmwasseranteil ber\u00fccksichtigt. Gleichzeitig wird die Einnahme entsprechend des Verteilungsschl\u00fcssels f\u00fcr die Investition an die Eigent\u00fcmer bezahlt. Damit wird das Warmwasser nach Verbrauch abgerechnet und bezahlt. Vermieter bezahlen Nichts, bekommen aber wie alle anderen Eigent\u00fcmer ihren Anteil an den Einnahmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach intensiver Diskussion stimmten alle Eigent\u00fcmer dem zweiten Finanzierungsmodell zu.<\/p>\n<p>Bei der Absch\u00e4tzung der Finanzierung konnte eine sogenannte Innovationsf\u00f6rderung des Bundesumweltministeriums mit ber\u00fccksichtigt werden. Diese war speziell auf die F\u00f6rderung von Gro\u00dfanlagen ausgelegt und hat damit vor allem den h\u00f6heren Planungsaufwand im Vergleich zu Kleinanlagen f\u00fcr Ein- und Zweifamilienh\u00e4user abgedeckt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die technische Machbarkeit dargelegt war, musste ein Modell gefunden werden, wie die Finanzierung erfolgen kann. Dabei musste ber\u00fccksichtigt werden, dass die Eigent\u00fcmer unterschiedliche Wasserverbr\u00e4uche habe und ein Teil der Wohnungen im Haus vermietet wird. 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